An der Spitze der Artikel: Philosophie

Die Philosophie im Mittelpunkt der Sieben Künste

Die Philosophie im Mittelpunkt der Sieben Künste

Ein bekanntes Sprichwort sagt: „Alle Wege führen nach Rom“. Beim Internet-Enzyklopädie-Riesen Wikipedia müsste man dies wohl abändern in: „Alle Links führen zur Philosophie.“

Denn klickt man auf der Seite der Wissensplattform den ersten nicht eingeklammerten und nicht kursiv geschriebenen Link an, und wiederholt dieses Procedere auf jeder Folgeseite, so landet man mit 94,5-prozentiger Wahrscheinlichkeit auf dem Philosophie-Artikel. Wikipedia selbst hat errechnet, dass man dafür durchschnittlich 23 Klicks braucht.

Die ca. 100.000 Seiten, die die restlichen 5,5 Prozent ausmachen, enden entweder in einem Loop oder in einem Deadend – also auf einer Seite, welche nur Links zu nicht existenten Seiten bzw. überhaupt keine Links enthält, oder auf einem Artikel, welcher nach einer bestimmten Anzahl von Weiterleitungen wieder auf sich selbst zeigt.

Eine der Theorien, die diese Struktur zu erklären versucht, geht davon aus, dass man sich im Großen und Ganzen eine Klassifikationskette nach oben hangelt. Begründet wird dies durch die Aufforderung Wikipedias an seine Autoren, den Artikel in der Einleitung möglichst präzise, in seinem sachlichen Kontext, einzuordnen, was zwangsweise in einer hierarchisch strukturierten Klassifikation endet. Folgt man nun diesen hierarchischen Ebenen in Richtung Spitze, so werden die Themen immer allgemeiner und theoretischer, bis man an der Spitze, in diesem Fall, der Philosophie als der „Mutter aller Wissenschaften“ ankommt.

Erstmals erwähnt wurde dieses Phänomen im Mai 2008, also vor rund acht Jahren. Seither gibt es im Netz einige Seiten, die diese Link-Kette graphisch aufbereiten, wie hier xefer.

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