Blindflug

via fr.de

Im Raum der keiner ist, schnupft es um die Ecke,
und weil es sie nicht gibt, sich der Himmel mal verrückte,
ein abgeworfen weinendes Wunder,
seinen Regen dann verschickte.
Es streute Positionen in den Wind.
Als Wetter Farbe im Ursprung tief verirrt,
rief ihr Wesen wo es blitzte,
und als der Mond dann zehnmal nieste,
es ihr Kleidchen stolz bespritzte.

Jahre trockener Tränen, die es nie vermisste,
gelingen um zu fallen, fühlen bleibend dieser Zeit,
dem Schlaf die Schwäche ab.
Jetzt konnte man die Leuchtkraft spüren.
Zügellos herab gewandert,
mal schwarz mal weiß mäandert,
kann Fuß nicht ohne Schmutz,
und weiß es schon, dass Leben müssen,
wie Leben ohne Schutz,
durch Augen Leben küssen.

Hungrige Gefühle malerisch unterrichteter Herzen,
magisch in Bilder praktischer Wirklichkeit verfangen,
ertasten freien Flug.
Es weiß überhaupt nichts und genug,
wie Geigen Mücken Sinn verschenken,
als es nimmer flog.
Lockig steht ihr Hauch,
von Gold gewebter Weiblichkeit von Schnuppen,
wie in Luft versteinerte Ammoniten auch,
dort wo Herzen wünschen, dass sie pochen,
die Echos der Kopflosen es noch rochen,
und Wunderdinge an ihr schlüpfen,
heimlich da und lacht.
Erst wenn Schattenreisende für sie brennen,
warten ihre Lippen auf, und erkennen,
mit einem freien Flug,
kann man Bilder neu benennen.

Von gekreuzten grünen Zweigen und der Nacht umrandet,
flüstern Streifen dass sie fühlen, es wäre sicher,
denn ein Zebra sei gelandet.

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