Blitz und Donner bei/neben Graz

Blitz und Donner sind beeindruckende Naturphänomene. Die Etrusker versuchten schon vor Urzeiten aus Blitz und Donner die Welt und ihren zukünftigen Verlauf zu deuten. In Griechenland und im alten Rom wurden Zeus oder Jupiter dafür verantwortlich gemacht die gewaltigen Stromentladungen zu verursachen. Mit bloßer Hand schleuderten sie Blitze auf die Erde. In der nordischen Mythologie war es Donar, oder auch Thor, der mit einem von Böcken gezogenen Wagen über den Himmel brauste und seinen schweren Hammer warf, um donnerndes Gepolter zu erzeugen. Dabei sprühten Blitze aus seinen Augen.

Mit den monotheistischen Religionen war es nicht besser bestellt. Laut der Bibel sind Blitz und Donner als Zorn Gottes, dessen Offenbarung, den Fall Satans oder ähnlichen übermenschlichen Spektakel zu verstehen. Dem Koran zufolge bringt uns Allah Blitz und Donner, damit wir ihm in Ehrfurcht begegnen.

Aufgeklärterweise ist ein Blitz eine Funkenentladung am Himmel oder zwischen Himmel und Erde. In der Regel spricht man davon, dass sich die Wasser- oder Regentröpfchen in den Wolken  elektrostatisch so weit aufladen, bis sie sich mit der entsprechenden Spannung auf andere Wolken oder gen Erde entladen. Doch bei aller Naturwissenschaft ist bis heute noch nicht letztlich geklärt, wie das mit den Blitzen genau funktioniert.

Schön anzusehen sind sie aber allemal. Gerade vor kurzem, am 09.06., zog ein gewaltiges Gewitter an Graz vorbei, trug lediglich ein paar Regentropfen in die Stadt, und entlud sich im nahen Umfeld. Spannend war’s, das Fotografieren. Nach der heutigen Recherche werde ich es jedoch in Zukunft unterlassen beim Blitzefotografieren auf einem Dach zu stehen. Empirisch erwiesen springen sie dann doch bis zu 10 Kilometer weit…

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