Das Hipster-Bleistift-Extravaganza

Die Hipster-Bewegung hat alle möglichen neuen und vor allem alte Geschäftsmodelle zu Tage gebracht. Ob Fixie, Schlauchhose oder Pomade für den Vollbart, das Hipster Movement ist geschäftstüchtig. Sogar Vinyl findet den Weg zurück in den Mainstream.

Was ich persönlich gut finde an dieser Strömung ist, dass auch den scheinbar einfachsten Dingen wieder große Aufmerksamkeit gewidmet wird. Zum Beispiel hat die Amerikanerin Caroline Weaver vergangenes Jahr ein Bleistift-Geschäft eröffnet. Dieses läuft offenbar großartig, denn laut einem Artikel in Bloomberg habe beispielsweise letzten Monat jemand 4.000 USD in ihrem Onlineshop für Bleistifte im Design von John Steinbecks Lieblingsstift ausgegeben, dem Blackwing 24.

Mit ihrem Geschäft hat Weaver offenbar einen Nerv getroffen, denn die durchschnittlichen Einkäufe liegen zwischen 50,- USD online und 25 USD im Geschäft der 25-jährigen. Während die meisten ihrer Kunden Millennials sind, kommen die großen Bestellungen hauptsächlich von Kunden über 50, und diese geben zum Teil 3.000 bis 4.000 USD im Jahr für Bleistifte aus.

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Weavers Tattoo: Ein schwarzer Ticonderoga der exakt dreimal angespitzt wurde © Chris Goodney/Bloomberg (via bloomberg.com)

Weavers Tattoo: Ein schwarzer Ticonderoga der exakt dreimal angespitzt wurde. ©Chris Goodney/Bloomberg (via bloomberg.com)

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