Deep Space Clubbing

Mit seinem kürzlich veröffentlichten Album ALMA Sounds bringt der Schweizer Musiker Lucien Nicolet Töne des Deep Space auf die Boxen von Elektronikfans.

Die Tonaufnahmen die er dafür verarbeitet hat, stammen vom Atacama Large Millimeter/submillimeter Array kurz ALMA, dem größten Radioteleskop der Welt. Als Ausgangsmaterial standen Nicolet Beobachtungsdaten des 1.300 Lichtjahre entfernten Orionnebels zur Verfügung. Für den Astronomen Antonio Hales, der daran beteiligt war die Daten in Töne umzuwandeln, ist dies eine Möglichkeit “die Öffentlichkeit durch die Arbeit der Astronomen zu inspirieren”.

Das Album groovt über weite Strecken ganz gut, vorausgesetzt man kann mit dieser Art von elektronischer Musik was anfangen. Das wirklich Sensationelle daran ist aber eher, dass sich die Menschheit schon seit jeher von den Sternen inspirieren hat lassen und diese „universelle“ Tradition immer noch Bestand hat.

Links:

Die Antennen des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), am Chajnantor Plateau in den Chilenischen Andes. Die beiden Magellanschen Wolken photobomben im Hintergrund… (via Wikimedia Commons)

Die Antennen des Atacama Large Millimeter/submillimeter Array (ALMA), am Chajnantor Plateau in den Chilenischen Anden. Die beiden Magellanschen Wolken photobomben im Hintergrund… (via Wikimedia Commons)

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