Der beste Freund des Menschen

Grauwolf (Wikimedia Commons)

Grauwolf (Wikimedia Commons)

Vor 40.000 Jahren hatten wir die zündende Idee: Wir haben uns mit Wölfen verbündet und uns damit gegen unsere evolutionären Cousins, die Neandertaler durchgesetzt.

Damals standen Menschen, Neandertaler und Wölfe an der Spitze der Nahrungskette und rivalisierten sich um Beute wie Mammuts und andere große Pflanzenfresser. Erst als sich Menschen und Wölfe verbündeten waren sie den Neandertalern eindeutig überlegen, behauptet Professor Pat Shipman, Anthropologin an der Pennsylvania State University.

Moderne Menschen sind in Afrika entstanden und begaben sich vor rund 70.000 Jahren auf Reisen. 25.000 Jahre später erreichten sie das damals von Neandertalern dominierte Europa. Neandertaler lebten seit mehr als 200.000 Jahren in Europa und starben ein paar tausend Jahre nach Eintreffen der Menschen aus. Die Frage, was dies verursachte, blieb lange ungeklärt.

Grauwölfe umzingeln ein Bison. Dieses erhöht seine Überlebenschancen indem es nicht flüchtet. (Wikimedia Commons)

Grauwölfe umzingeln ein Bison. Dieses erhöht seine Überlebenschancen indem es nicht flüchtet. (Wikimedia Commons)

Unser Zusammenschluss mit Wölfen könnte eine Erklärung bieten. Shipman erläutert, dass wir die Hunde, welche wir von den Wölfen züchteten, zur Jagd einsetzten. Die Hunde sollen große Beutetiere so lange gehetzt haben, bis diese erschöpft waren und von den Menschen mühelos erlegt werden konnten. Außerdem hielten sie rivalisierende Fleischfresser, wie Löwen und Leoparden, fern. Menschen und Jagdhunde waren und sind noch immer eine tödliche Kombination, so Shipman.

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