Der Lurch des Jahres

Jedes zweite Jahr wird von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde der Lurch des Jahres gekürt. Deshalb nur jedes zweite Jahr, weil sich Lurche die Ehre mit Reptilien abwechseln. Von der Knoblauchkröte bis zur Sumpfschildkröte wurde schon allerhand Getier gekürt seit die Aktion 2006 ins Leben gerufen wurde. Der schönste unter allen gefeierten Lurchen und Reptilien ist der Feuersalamander, der Lurch des Jahres 2016.

Die auffällige Zeichnung des Feuersalamander macht ihn nicht nur zu einem sehr schön anzusehenden Lurch, sondern wurde leider auch schon so vielen Tieren zum Verhängnis. Beispielsweise glaubte man in früheren Jahrhunderten, die Haut des Salamanders sei nicht nur todbringend giftig, sondern auch imstande Brände zu löschen. Aus diesem Grund wurden die Tiere oft ins Feuer geworfen, worauf auch ihr Name zurück geht.

„Siehe der Salamander geht durch die Flammen hindurch. Unverletzt bleibt immer auch die Reinheit.“  –Joachim Camerarius in „Symbolorum et Emblematum ex Aquatilibus et Reptilibus“ von 1590

Aus gegebenen Anlass widmete der Radiosender Ö1 seine Sendereihe Vom Leben der Natur diese Woche dem Feuersalamander. Der Biologe Christoph Leeb erzählt darin sehr interessant und sympathisch über die Geschichte und das Leben als Feuersalamander. Die Sendungen dauern jeweils fünf Minuten und sind auf der Ö1-Website eine Woche lang nachzuhören.

Feuersalamander (via Flickr-User wwarby)

Feuersalamander (via Flickr-User wwarby)

Amphibien, bei Wikipedia:

Unter den Bezeichnungen Amphibien (Amphibia) oder Lurche werden alle Landwirbeltiere zusammengefasst, die sich, im Gegensatz zu den Amnioten („Nabeltieren“), nur in Gewässern fortpflanzen können. In der Zoologie gelten diese Bezeichnungen in erster Linie für heute lebende (rezente) Arten.

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