Der Zauber des Baby Gramps

Baby Gramps in Action (via babygramps.com)

Baby Gramps in Action (via babygramps.com)

Heute möchte ich mal kurz den wohl verrücktesten, verschrobensten Gitarristen meines Musikhörrepertoires vorstellen.

Sein Erscheinungsbild weckt in mir immer die Vorstellung, dass Gandalf der Zauberer irgendwann in den Tiefen der 1960er beschlossen hat Musiker zu werden und sich einer Hippie-Kommune anzuschließen, er jedoch leider mit den gezahlten Gagen kein Auslangen fand und so, seit damals, ein Landstreicherleben in den USA führt.

Und auch seiner Musik haftet etwas Magisches an. Denn ohne Zauberkunst sind die Klänge, die Baby Gramps seiner Gitarre des Öfteren durch wilde Harmonien und abenteuerliche Spieltechniken, die unter anderem den Einsatz seines Ellbogens fordern, entlockt, nicht zu erklären.

Genretechnisch ist der Mann mit der kehligen Stimme irgendwo zwischen Folk, Blues und Country zu verorten. Spielt Ragtimes, singt Working Songs und Sea Shanties und wirkt dabei immer wie dein kleiner Junge für den das Leben nichts schöneres bereit hält, als sich und uns mit seiner Musik zu unterhalten und die Geschichten seiner Lieder zu erzählen.

Seit 44 Jahren auf der Bühne, bis jetzt und ich hoffe noch sehr lang: Baby Gamps.

 

 

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