Die erste Nacht

Es ist nichts Neues, dass man die erste Nacht in einem fremden Bett schlecht schläft, die Wissenschaft hat bisher jedoch nicht verstanden warum das so ist. Nun haben sich die Schlafforscherin Masako Tamaki und ihre Kollegen des Phänomens angenommen und konnten aufschlussreiche Erkenntnisse zum First-Night-Effect (FNE) gewinnen.

Offenbar haben wir doch einiges mit Walen und Delfinen gemeinsam, denn genau wie diese praktizieren auch wir Menschen den Halbseitenschlaf, um in einer ungewohnten Umgebung wachsam zu schlummern. Wir sind zwar nur zu einer sehr abgeschwächten Form dieses asymmetrischen Schlafmusters fähig, dieses reicht jedoch aus um bei kleinsten Geräuschen wach zu werden. Delfine und Wale hingegen, können bestimmte Tätigkeiten auch im Halbseitenschlaf ausüben.

Tamaki teaserte schon die nächsten Forschungsschwerpunkte an, in denen sie sich damit auseinandersetzen möchte, warum bei den meisten Menschen die linke Gehirnhälfte wach bleibt und wie man den Halbseitenschlaf bewusst unterdrücken kann.

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© Kenji Kawamoto aus der Serie Yopparai Tengoku (Drunkards' Heaven) (via lensculture.com)

© Kenji Kawamoto aus der Serie Yopparai Tengoku (Drunkards’ Heaven) (via lensculture.com)

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