Die richtige Musik fürs Wochenende

Parental Advisory-Aufkleber (via Wikimedia Commons)

Parental-Advisory-Aufkleber (via Wikimedia Commons)

Das Parents Music Resource Center (PMRC) ist ein 1985 in den USA gegründetes Gremium, das zum Ziel hatte, Eltern über die Verrohung von Texten in der aktuellen Musik zu informieren. Das PMRC kennzeichnete beanstandete Lieder jeweils mit X (profan oder sexuell anstößig), O (okkult), D/A (Drogen oder Alkohol) oder V (gewalttätig). Unter anderem ist die PMRC für die  Parental-Advisory-Aufkleber auf Albumcovern verantwortlich. 1985 veröffentlichte sie eine Liste der Filthy Fifteen mit den 15 anstößigsten Liedern:

  1. Prince – Darling Nikki | Sex/Masturbation
  2. Sheena Easton – Sugar Walls | Sex
  3. Judas Priest – Eat Me | Sex
  4. Vanity – Strap on Robbie | Sex
  5. Mötley Crüe – Bastard | Gewalt
  6. AC/DC – Let Me Put My Love into You | Sex
  7. Twisted Sister – We’re Not Gonna Take It | Gewalt
  8. Madonna – Dress You Up | Sex
  9. W.A.S.P. – Animal (Fuck Like a Beast) | Sex/Sprache
  10. Def Leppard – High ‘n’ Dry (Saturday Night) | Drogenkonsum
  11. Mercyful Fate – Into the Coven | Okkultismus
  12. Black Sabbath – Trashed | Drogenkonsum
  13. Mary Jane Girls – In My House | Sex
  14. Venom – Possessed | Okkultismus
  15. Cyndi Lauper – She Bop | Sex/Masturbation

Drei Jahrzehnte später erschien nun eine Studie von Psychologieforschern der Humboldt State University, Ohio State University, UC Riverside und der UT Austin, die sich intensiv mit 337 mittlerweile im mittleren Alter befindlichen Groupies, Fans und Musikern der 1980er Metalszene befasste. Dabei fand man heraus, dass Metal-Enthusiasten in ihrer Jugend zwar risikoreicher lebten, während dieser jedoch signifikant glücklicher waren und auch derzeit besser situiert sind als nicht-metal-hörende Vergleichsgruppen des selben Alters. Rock on!

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