Dominös

Durch eigenartige Wesenszüge komisch belustigend in seiner Wirkung, zum Lachen reizend, auf welche Art und Weise, auf welchem Wege, wie mit welchen Mitteln? Alles Leute, alle miteinander, allerseits, Alt und Jung, ein jeder, Freund und Feind, Groß und Klein, jeder Einzelne, jedermann, Jung und Alt, alle Mann, allesamt alles, alle Welt, die ganze Gesellschaft, Krethi und Plethi, Hinz und Kunz, sämtliche Leute, ein jedweder, jeglicher, Arm und Reich sich plötzlich, fällt mit einer bestimmten Heftigkeit irgendwohin, an eine bestimmte Stelle bewegen.

Dominös von Stefan Leising gibt es auch im PDF-Format zu lesen.

Dominös

Er lebt schon wieder auf,
falsch ist es gewesen,
jetzt regiert sein Plan ein Wesen,
in der immer selben Nacht,
die er sich, düster wie er ist, schon viel zu oft gedacht.
Schneller als kein Zeiger im Verdacht
einer wirklich bitteren Sucht, so sehnen,
sich und seiner nur nach zwei und erwähnen,
wenn kein Plan von selbst verflucht,
man die Zukunft ohne gestern sucht,
stehen tausend Dinge vor dem Draußen,
dort in seinem Leben, wo sie auch zerzausen.
Auch wenn zwei sich aneinander krallen,
Steine nur in eine Richtung fallen.

Seine Stimme tötet Liebe, wenn sie sticht,
hält ihm vor, dass er zerbricht, am ersten Sterbefest.
Eines seiner Wahl.
Dort riecht er diesen Rest,
von seinem Feder Zeit Pennal,
wo immer noch sein Leben wartet.
Gestapelt in dem Leiterwagen,
zieht er fremde Tränen, die ihn plagen,
mit Traurigkeiten, die ihn fast verschicken,
kann er wieder an sein Leben,
eines verwitterten Gartenzwerges hinzu blicken.
Wenn tausend Dinge vor ihm fühlen,
zehrt ihn sein Übergrinsen aus,
und Steine punkten mit Applaus.

In Nostalgie gerührte Hochglanzzeugen,
drücken immer Worte,
seine allzeit Bilder durch.
Zwingen ihm ihr enges Leiberl auf.
Weil er nix will und nicht erkoren,
mag´s ihn geben, vielleicht wie neugeboren,
vielleicht solange Tränen Tränen lenken,
die ihn immer neu mit nichts beschenken.
Ob tausend Jahre vor dem rätseln,
die Alten an seinem Ego kletzeln,
und auch wenn sie es ließen,
Steine Mitleid in Sterne gießen.
So sieht’s ihm manchmal aus.

Und dann oft erbärmlich so,
atmet er das Gift, ganz tief und herrlich froh,
dorthin wo falsche Freunde sehr verdächtig,
als Linkshänder schimpfen und ihm mächtig,
zweimal, dreimal, ihm öfters eine picken.
Ihre Gegenarbeit seine Zweifel längst schon hecken,
immer weiter, nie verstecken,
bevor sie ihn ganz und gar auschecken,
bis nichts nimmer sieht,
und die linke Hand ausstrecken,
um ihn an den Start zu malen.
Er wird ausgenutzt von Allen,
den Stimmen der Macht und vor allem,
liebt er seine Angst,
auf der sie tanzen,
weint er bis Ur weiter fort,
bis tausend Jahre vor den Ersten,
wird er sich zwanghaft selbst zerfetzen,
da Steine seinen Weg ersetzen

Im Fernsehen gibt’s die Gleiche,
wagt sich nicht an ihrem Schwert vorbei,
zur Liebe ihrer toten Sprache,
ist sie für Alle und für Keinen,
so dass Alle meinen, der Erste und der Letzte,
aus dem sie Alle keimen, sind schon ewig lange tot und verraten,
dort beim anderswo, drohen alle Sätze abzustürzen,
denn behaupten und bestätigen, sollen ihren Weg zum Ziel verkürzen.
Und tausend Dinge lernen laufen,
so dass der Letzte meint, begleiten sei besser als willkommen,
hätte doch niemand unser weinen hingenommen.
Doch ein Stein wohl mag sich als Freund zu schade,
und hat es eh schon lang vernommen,
wie Tränensteine zu Tropfen abgenommen.

via images.blog.edelight.de

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