HIKEA – der dichte Weg zum Möbelstück

HIKEA-Logo (via dailydot.com)

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Seine Produkte tragen klingende Namen wie Vättern, Sommar oder Gorm. Mit einer Auflage von 220 Millionen ist sein Produktkatalog auflagenstärker als die Bibel und auflagenstärkstes Druckerzeugnis überhaupt. Und es lässt sich kaum eine Wohnung finden, in der nicht mindestens ein Möbelstück bei ihm gekauft wurde.
Die Rede ist natürlich vom ursprünglich in Schweden gegründeten Einrichtungsriesen IKEA.

Kaum ein anderer Konzern hat die Optik unserer Innenräume so nachhaltig geprägt. Kaum ein anderes Möbelhaus hat so vielen Tischlern schlaflose Nächte und Betriebsschließungen gebracht, und kaum ein anderes Geschäft ist so verrufen dafür, unverständliche und unübersichtliche Anleitungen zu schreiben.

Jeder, der sich schon einmal an der Montage eines IKEA-Bausatzes versucht hat, kennt den Moment, an dem man bemerkt, dass man vor einigen Schritten vergessen hat dort noch diesen einen Dübel einzusetzen, der jetzt da nicht mehr reingeht oder, dass das Brett aus Abbildung 3 doch andersrum eingebaut gehört hätte. Leser, die leugnen dieses Gefühl zu kennen, würde ich entweder als sehr gut im Selbstbelügen oder aber als herausragend begabte IKEA-Bausatz-Zusammenbau-Helden bezeichnen.

Die beiden in New York schaffenden Kreativhirne, Hunter Fein und Alex Taylor, beide im Werbebusiness, haben auf jeden Fall eine Web-Serie gestartet, die dem IKEA-Produkt-Zusammenbau-Wahnsinn noch die Krone aufsetzt. Unter dem Titel HIKEA filmen sie Leute, die sich unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Drogen, wie LSD oder Shrooms, drauf und dran machen IKEA-Möbel aufzubauen.

Zwei Episoden sind bis jetzt auf YouTube erschienen und von Genialität des Konzepts überzeugt man sich am besten gleich selbst. Ich hoff’ jedenfalls auf mehr. Hier jetzt die beiden Clips für euch und nicht vergessen: Nicht zu Hause nachmachen.

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