Komplizierte Sachen in einfachen Worten

© Randall Munroe (via newyorker.com)

© Randall Munroe (via newyorker.com)

Komplexe Sachverhalte einfach und verständlich darstellen zu können habe ich schon immer als große Kunst empfunden. Der Autor Randall Munroe hat sich dieser Kunst verschrieben und versucht in seinem Buch Thing Explainer: Complicated Stuff in Simple Words komplexe Sachverhalte ausschließlich mit Zeichnungen sowie den 1000 am häufigsten benutzten Wörtern im englischen Sprachgebrauch zu erklären.

In einem Artikel über Einsteins Relativitätstheorie den Munroe kürzlich im New Yorker veröffentlichte wird schnell klar, dass er durch seine Restriktion oft darauf ausweichen muss bestimmte Begriffe zu umschreiben.

Auch wenn Munroes Buchkonzept großartig ist, dürften die Umschreibungen auch zu Lasten der Verständlichkeit fallen. Der Space doctor muss als Pseudonym für Albert Einstein genügen, die Saturn-V-Rakete wird zur up goer five, red world bezeichnet – relativ nachvollziehbar – den Planeten Mars und spätestens mit funny voice air für Helium stellt Munroe die Aufmerksamkeit seiner Leser auf die Probe.

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