Kunstformen der Natur

Strahlentierchen (Ernst Haeckel / wikimedia commons)

Strahlentierchen (Ernst Haeckel / wikimedia commons)

Die Natur erzeugt in ihrem Schoße eine unerschöpfliche Fülle von wunderbaren Gestalten, durch deren Schönheit und Mannigfaltigkeit alle vom Menschen geschaffenen Kunstformen weitaus übertroffen werden. So schrieb der deutsche Zoologe Ernst Haeckel ins Vorwort seines ab 1899 herausgegebenen Werks Kunstformen der Natur.

Vermutlich war es Haeckels Anspruch den natürlichen Originalen in ihrer unerreichbaren Schönheit nicht unrecht zu tun, indem er sie abbildete. Über Jahre bemühte er sich, in Skizzen und Aquarellen, die von ihm untersuchten Organismen nicht nur in Anbetracht ihrer zoologischen Gestaltung und Entwicklung zu erkennen, sondern sich auch malend und zeichnend mit ihnen auseinanderzusetzen.

Immerhin, sein Werk beeinflußte die Kunst und Literatur des 20. Jahrhunderts maßgeblich. Wohl sicher nicht zuletzt deswegen, weil er einer der ersten war, der die phantastischen und wunderlichen Gestalten von mikroskopisch kleinen Lebewesen und sonst verborgen lebenden Meeresbewohnern illustrierte.

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