Und täglich grüßt die Supernova

Mehrere Bilder der Refsdal Supernova. © NASA and European Space Agency

Mehrere Bilder der Refsdal Supernova. © NASA and European Space Agency

Astronomen war es möglich die Refsdal Supernova gleich mehrere Male zu beobachten. Verantwortlich dafür ist der Gravitationslinseneffekt, also die Ablenkung von Licht durch schwere Massen. Dieser Effekt wurde erstmals 1915/1916 von Albert Einstein mit seiner Allgemeinen Relativitätstheorie beschrieben.

Da zwischen dem explodierten Stern und dem Hubble Teleskop ein Galaxiehaufen liegt, konnte die Supernova bereits ∼1995, ∼1964 und 2014 beobachtet werden. Irgendwann zwischen 2015 und 2020 wird die Supernova das nächste Mal an einem anderen Teil des Himmels zu sehen sein. Astronomen nutzen diese Zeitspannen um Messungen zur Expansion des Universums vorzunehmen. Daneben soll die Zeitverzögerung genaueren Aufschluss über die mysteriöse Dunkle Materie bieten, deren Existenz weiterhin als nicht nachgewiesen gilt.

Simulation des Gravitationslinseneffekts (Wikimedia Commons)

Simulation des Gravitationslinseneffekts (Wikimedia Commons)

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