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Der Tag an dem Moskau der Wodka ausging

Sowjetische Soldaten im Mai 1945 vor dem Brandenburger Tor nach dem Ende der Kämpfe in Berlin (Wikimedia Commons)
Sowjetische Soldaten im Mai 1945 vor dem Brandenburger Tor nach dem Ende der Kämpfe in Berlin (Wikimedia Commons).

Am 9. Mai 1945, um 1:10 Uhr in der Nacht, wurde in der UdSSR via Radio verkündet, dass Nazideutschland kapituliert hatte. Ohne zu zögern liefen die Menschen in der Sowjetunion – zum Teil noch in Pyjamas – auf die Straßen um zu feiern.

Als Joseph Stalin dann 22 Stunden später eine Ansprache an die Nation richtete, war Moskau bereits trocken gelegt. Berichten zufolge war zu der Zeit nichts mehr vernünftiges zu Trinken zu bekommen.

Ein Reporter beschrieb die Situation folgendermaßen: „Ich hatte Glück am Bahnhof noch einen Liter Wodka zu kaufen als ich ankam, denn später war es unmöglich geworden. Bereits am 10. Mai gab es in ganz Moskau keinen Wodka mehr, wir hatten alles ausgetrunken.“

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