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Introvertierte Kater

Auch wenn es keine guten Nachrichten sind, fühl ich mich dennoch ein wenig erleichtert. Eine meiner vielen Theorien wurde zumindest teilweise bestätigt. Wenn es um Alkoholkonsum geht, bin ich weder mit besonders guten, noch mit außerordentlich schlechten Katereigenschaften ausgestattet; ganz durchschnittlich würde ich sagen. Jedoch habe ich die Theorie entwickelt, dass man von nahezu allem einen Hangover erleiden kann, also nicht nur von Stimulanzien, die man dem Körper zuführt. Sei es nun übermäßige Euphorie, Sport oder zu viel Schlaf, alles kann bei oder nach dem Comedown mit einem Hangover verbunden sein.
„introvert 6“ von Flickr-User Robert___T

Dass diese Theorie zumindest ein Fünkchen Wahrheit beinhalten dürfte, zeigen einige Artikel, die im New York Times MagazineIntrovert, Dear oder etwa Inc.com davon berichten, wie introvertierte Menschen Hangover von zu viel Sozialisierung erleiden können.

Im Grunde geht es dabei um eine Reizüberflutung bei Menschen, die nur eine limitierte, soziale Aufmerksamkeitsspanne haben. Shawna Courter vom Introvertierten-Magazin Introvert, Dear beschreibt ihre Erfahrungen folgendermaßen:

An “introvert” hangover is a pretty terrible thing to experience. It starts with an actual physical reaction to overstimulation. Your ears might ring, your eyes start to blur, and you feel like you’re going to hyperventilate. Maybe your palms sweat. And then your mind feels like it kind of shuts down, building barriers around itself as if you had been driving on a wide open road, and now you’re suddenly driving in a narrow tunnel. All you want is to be at home, alone, where it’s quiet.

So ein Kater kann natürlich eine sehr subjektive Angelegenheit sein. Wichtig bleibt jedoch, dass man sich die Zeit nimmt, die man für sich braucht und sich dafür vielleicht auch rechtzeitig zurückzieht, bevor man eine Aktivität mit anderen Menschen nicht mehr genießen kann.

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