Gewaltige Eier

Ein Kiwi-Skelett mit Ei. (via tumblr.com)

Ein Kiwi-Skelett mit Ei (via tumblr.com).

Dass uns Kängurus im Bereich der Fortpflanzung einiges voraus haben, war mir seit diesem Artikel bewusst. Männchen mit Penistaschen und fast ununterbrochen schwangere Weibchen mit zwei Vaginae sind in der Realität der Beuteltiere ganz normal.

Was mir jedoch nicht bewusst war, ist, dass die geographischen Nachbarn der australischen Wappentier ebenfalls Eigenheiten in der Fortpflanzung aufweisen. Die in Neuseeland beheimateten Kiwis legen nämlich im Vergleich zur Körpergröße die größten Vogeleier der Welt. Beim Streifenkiwi ist es 13 cm lang, hat einen Durchmesser von 8 cm und wiegt etwa 500 Gramm. Ein Ei erreicht damit bis zu 30 Prozent des Körpergewichts des Weibchens, das ein oder zwei, selten drei Eier legt.

Daneben jagen sich die nachtaktiven Tiere gerne während der Paarungszeit, sie vollführen Sprünge und sind äußert rauffreudig. Die monogam lebenden Kiwis sind etwa mit 2 Jahren geschlechtsreif, paaren sich jährlich und können über 20 Jahre alt werden. Die (armen) Kiwi-Weibchen legen also eine ganze Menge dieser gewaltigen Eier…

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