Illegales Plastik in Ruanda

Plastiksackerl wird man in Ruanda schwer finden (via oneworld365.org).

Plastiksackerl wird man in Ruanda kaum finden (via oneworld365.org).

Reist man in Ruanda ein wird einem das Gepäck auf Plastiksackerl durchsucht. Sofern man welche dabei hat, werden diese dann umgehend entsorgt und durch Papiersackerl ersetzt, denn die Tragebehältnisse aus Plastik sind in Ruanda verboten.

Im Jahr 2006 wurde in Ruanda die Rwanda Environment Management Authority (REMA) gründet, diese gibt dem Land Richtlinien in Sachen Umweltschutz vor. Mülltrennung ist in Ruanda Gesetz und illegale Müllentsorgung wird mit mindestens 1.500 Dollar Strafe oder bis zu zwei Jahren Gefängnis geahndet. Kigali wurde dadurch zur saubersten Hauptstadt Afrikas.

Mit einer Fläche die etwa ein Drittel derer von Österreich beträgt hat Ruanda drei Nationalparks (in Österreich sind es sechs). Die Hälfte des Stroms im Land wird derzeit mit Dieselgeneratoren erzeugt, die andere Hälfte wird durch Wasserkraftwerke generiert wobei gerade drei neue Wasserkraftwerke in Planung sind.

Ruanda ist in Afrika ein Vorbild im Umweltschutz und sollte in meinen Augen auch für die Europäische Union ein Vorbild werden, denn viel zu oft hört man solche ambitionierten Lösungen seien nicht durchführbar.

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