Es braucht Erdbeben um Berge zu versetzen

Nordseite des Mount Everest (Wikimedia Commons)

Nordseite des Mount Everest (Wikimedia Commons)

Am 25. April erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,8 die Himalaya-Region und ließ kaum einen Stein auf den anderen. Selbst der höchste Berg der Welt ließ sich von den Erschütterungen beeindrucken.

Schon kurz nach dem Beben gab es Meldungen wonach der Mount Everest jüngsten Satellitenmessungen zufolge kleiner geworden sei. Während sich der Gipfel des Annapurna leicht gehoben habe, habe sich der Mount Everest um zwei bis drei Zentimeter gesenkt.

Die amtliche Zeitung China Daily berichtet nun, das nordöstlich verlaufende Massiv des Berges sei drei Zentimeter nach Südwesten gewandert. Dabei beruft sich die Tageszeitung auf die chinesische Kartographiebehörde.

Etwas relativieren muss man die Meldung dann doch, denn der Mount Everest ist ohnehin ständig in Bewegung. In den letzten zehn Jahren ist der Berg insgesamt 40 Zentimeter nach Nordosten gerückt, wanderte also mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich vier Zentimetern pro Jahr und hat sich zudem um drei Zentimeter aufgerichtet, bevor ihn das Beben wieder schrumpfen ließ.

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