Stellungskrieg der Musen im Wienwahlkampf

Neueste Entwicklung im Ringkampf Hegel-Häupl

Der äthiopische Läufer Lemawork Ketema wurde beim Vienna Night Run von der grünen Spitzenkandidatin Maria Vassilakou verfolgt. (Bild: wingsforlifeworldrun.com)

Der äthiopische Läufer Lemawork Ketema wurde beim Vienna Night Run von der grünen Spitzenkandidatin Maria Vassilakou verfolgt. (Bild: wingsforlifeworldrun.com)

Nach schwindelerregenden Runden gegen den Lokalmatador am Wiener Rathausorbit musste der deutsche Philosoph am Montag verletzungsbedingt das Handtuch werfen. Im Wiener AKH wurden bei Hegel schwere Hirnschäden infolge von Tiefschlägen diagnostiziert.

Der Kampf ums Rathaus setzte sich indessen anderweitig fort. Der noch siegestrunkene HÄUPL machte sich sofort vom Ring in die Sofiensäle zur von ORF/Puls4 kooperierten politischen Elefantenrunde auf. Als einziger dieser Art sah sich der Wiener Bürgermeister dort mit politischen Leichtgewichten konfrontiert.

Die grüne Spitzenkandidatin MARIA VASSILAKOU war kurz zuvor zusammen mit 20.000 anderen Läufern beim Vienna Night Run angetreten und hatte den späteren Sieger, LEMAWORK KETEMA, auch nach dem Rennen noch mehrere Tage die Ringstraße entlang mit einem Asylantrag verfolgt. Der äthiopische Läufer konnte schließlich Samstagabend ins Getümmel am Wiener Heldenplatz entkommen, wo ihn rund 150.000 von Gratiskonzerten angelockte Zuschauer mit einem REFUGEES WELCOME begrüßten. Nachdem der Sportler auf offener Bühne von Volkshilfe- und Caritasmitarbeitern mit Wollfäustlingen versorgt worden war, wurde ihm entsprechend österreichischer Gastsitte eine eintägige Schubhaft gewährt. Die rasante Abreise in seine Heimat Äthiopien am Montagmorgen wurde vom Spitzenkandidaten der ÖVP, MANFRED JURACZKA, einem Druiden der C-3PO-Klasse, als Wirtschaftsflucht protokolliert. KETEMA hatte zuvor keine Einkommenssteuer für sein im Inland erworbenes Preisgeld deklariert.

Bundespräsident Fischer während seiner Rede am Heldenplatz (Bild: anpf)

Bundespräsident Fischer während seiner Rede am Heldenplatz (Bild: anpf)

Die Großveranstaltung am Heldenplatz war auch von der Kronen Zeitung registriert worden. DIE ALLERMEISTEN VON DEN TAUSENDEN, DIE IN WIEN MITMARSCHIERT SIND, hätten ES SICHER AUS INNERER ÜBERZEUGUNG GETAN. Die GROSSE MEHRHEIT DER ÖSTERREICHER denke jedoch ganz im Sinne der Kronenredaktion, dass DEMONSTRATIONEN UNTER DER DEVISE „FLÜCHTLINGE WILLKOMMEN“ aufgrund des FLÜCHTLINGSANSTURMS auf das KLEINE ÖSTERREICH KONTRAPRODUKTIV UND GEFÄHRLICH seien. Nach Aufrufen von Künstlern und Politikern wie Bundespräsident HEINZ FISCHER, aus humanitären Katastrophen kein politisches Kleingeld zu schlagen, läge JA auch die VERMUTUNG NAHE, DASS ES SICH AM SAMSTAG IN WIEN UM EINE GEWÖHNLICHE ANTI-STRACHE-KUNDGEBUNG GEHANDELT habe UND DASS DIE INITIATOREN GUTGLÄUBIGE UNTER DER DEVISE „WILLKOMMEN FLÜCHTLINGE“ DAZU MISSBRAUCHT hätten, ZU TAUSENDEN MITZUMARSCHIEREN.

Scan aus der Neuen Kronen Zeitung vom 4. Oktober, Seite 3

Scan aus der Neuen Kronen Zeitung vom 4. Oktober 2015, Seite 3

Der Toten Hosen Sänger CAMPINO hatte sich dort zum Abschluss des Abends auch tatsächlich als Wahlberater engagiert. Seit seiner Flucht aus einem Düsseldorfer Altersheim, gleich vielen Bildungsflüchtlingen aus Deutschland in Wien wohnhaft, trat der Punk vom Rollstuhl aus nach einem Luftballon mit Strachekonterfei und drohte dem blauen Spitzenkandidaten mit einer Unterlassungsklage, sollte dieser sich weiterhin bei Wahlveranstaltungen mit dem Hosenschlager AN TAGEN WIE DIESEN in Szene setzen. Das Konzert war mit dem Lied WÜNSCH DIR WAS Linkes eingeleitet worden, um mittels des Ärztecovers SCHREI NACH LIEBE die GUTGLÄUBIGEN am Heldenplatz anhand einer Entwicklungsstadien gemäßen Analfixierung bei Anrufung blauer Spitzenkandidaten musikalisch zu MISSBRAUCHEN. Man darf gespannt sein, ob es die Kronen Zeitung bis Sonntag vermag, 150.000 ARSCHLOCH blökende Schafe noch in die stumme Masse der unversehrt gebliebenen Österreicher zu integrieren.

Der aus einem Düsseldorfer Altersheim entflohene Campino verführte gutgläubige Österreicher mit deutscher Rockmusik (Foto: anpf)

Der aus einem Düsseldorfer Altersheim entflohene Campino verführte gutgläubige Österreicher mit deutscher Rockmusik (Bild: anpf)

Schützenhilfe wurde dem blauen Spitzenkandidaten daraufhin auch von seinem populistischen Zwillingsbruder aus der alpinen Musikszene zuteil. Nachdem sich die Neoskandidatin BEATE MEINL-REISINGER bei der Elefantenrunde fest in STRACHES Wade verbissen hatte, wurde ihm von ANDREAS GABALIER mittels Facebook der in Österreich bewährte OPFERSTATUS zuerkannt. Zusammen waren der Volksrocker und der Cityrapper danach auf einer Hirschledernen in den Sonnenuntergang geritten. MEINL-REISINGER soll sich dabei beharrlich hinterher schleifen haben lassen.

Am roten Bürgermeister soll der musische Stellungskrieg CAMPINO-GABALIER völlig unbemerkt vorbeigezogen sein. Laut Augenzeugen war HÄUPL nach der TV-Debatte begleitet von der Wiener Gruppe DREI ACHTERL IN EHREN beschwingt zu einem Heurigen aufgebrochen.

Ob dort auch STRACHE und GABALIER eingekehrt waren, wird Ihnen politisches, allzupolitisches hoffentlich nach der Wahl berichten können.

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