Junge Paare auf Bänken

Führt einen sein Weg zurzeit durch einen der Grazer Parks, so kann man sie allen Orts sehen, die jungen verliebten Paare auf den Bänken. Und bei diesem Anblick fällt mir immer wieder ein Lied eines großen deutschen Liedermachers ein, der schon lange hier auf Trift von mir besprochen werden hätte sollen. Doch auch heute muss…

Weekend – Earth & Fire

Ich hoffe, dass ihr alle mit Liebe durchs Wochenende kommt. Zur Unterstützung eilt die niederländische Band, Earth & Fire mit traurigem Text und Synthipop-Reggea herbei. Eine End-70er-Grausamkeit mit Namen, “Weekend”, die sich im Österreich des Jahres 1980 auf Platz 14 der Charts herumtrieb. Ich wünsch euch allen ein schönes Wochenende mit besserer Musik. Bühne frei…

Wild Hog in the Wood

Wie das letzte Mal schon angekündigt, erscheint hier heute der letzte Teil der        Tri(ft-o)logie, die sich mit dem edlen Helden Bangum, seiner Begegnung mit einer Hexe und den Hintergründen dieser Geschichte beschäftigt. Und um einem alten Sprichwort gerecht zu werden, hab ich mir das Beste für den Schluss aufgehoben. Denn die besprochene Geschichte war so…

Schwerelos mit dem entspannendsten Lied der Welt

Wem es an diesem Wochenende noch nach etwas Entspannung verlangt – Gott weiß, dass nicht jedes Wochenende den lang ersehnten und dringend nötigen Ausgleich bringen kann – dem kann ich das Lied Weightless von dem englischen Musikertrio Marconi Union ans Herz legen. Das (mittlerweile offiziell bestätigt) entspannendste Liede der Welt. Der Psychologe und Hirnforscher David Lewis forscht mit seinen Kollegen…

Rantanplans „Licht und Schatten“

Heute soll es hier um eine Band gehen, deren Curriculum Vitae sich eher wie der Transferbericht des FC Parma im Sommer 2003 liest. Für alle Nichtfußballbegeisterten: Es gibt einen regen Wechsel an Bandmitgliedern in der 1995 gegründeten Ska-Punk-Formation Rantanplan, die im Übrigen ihren Namen wirklich vom Hund des Comic-Cowboys Lucky Luke ableitet und damit auf…

The Fretless – ein Zauber ohne Bünde

Über Folkmusik wird immer wieder gesagt: „Entweder man liebt sie, oder man hasst sie“. Wie dem auch sei, ich zähle mich auf jeden Fall zu den Liebhabern guter Folkmusik und so bin ich immer wieder dankbar, neue, tolle Bands aus dem Genre zu finden.Daher freu ich mich diebisch, dass die Musik des kanadischen Quartetts „The…

Wenn der Wind die Harfe spielt…

    Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen     Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,     Es schwebet nun in unbestimmten Tönen     Mein lispelnd Lied, der Äolsharfe gleich… (J.W. Goethe, Faust I, 4. Strophe) Wenn “Natürliches” ästhetisch wahrgenommen wird, ist es zum spirituellen Empfinden oft nicht mehr weit. Auf visueller Ebene zeigen uns Ernst Haeckels…

Konfetti und Yeah

Letzte Woche Urban Brass und gestern, nur eine Woche später, nun auch noch Electroclash. Es scheint, als habe Graz beschlossen, es in der stillsten Zeit im Jahr mal anständig krachen zu lassen.So durfte gestern im PPC zu fetten Beats, treibenden Plastiksynthies und Texten, die zwischen Rebellion, Selbstironie und Wollust nur so hin und her springen,…

Das Urban Brass Monster aus München

Wenn sich zwei Drittel der Münchner HipHop-Crew Creme Fresh mit einem Jazzsaxophonisten treffen, um Musik zu machen, dann kann man sich schon etwas erwarten. Was diese Symbiose, die sich 2009 vollzog, allerdings seither hervorbrachte, ist schier und ergreifend absolut super Spitze. Eine zehnköpfige Marchingband, unterstützt durch einen der besten Freestyle-Rapper Münchens, MC Keno, präsentieren absolut…

Husten, Pinkeln, Essen. Johnny Cash’s To-do-Liste

Johnny Cash galt als ausgesprochener Romantiker. Im Jahr 1968 hat er etwa während eines Konzertes live auf der Bühne um die Hand seiner späteren Frau June Carter angehalten, 13 Jahre nachdem sie sich kennengelernt haben. Unzählige handgeschriebene Nachrichten und Briefe aus den 35 Jahren Ehe, die bis zum Tode Carters reichte, befinden sich in Cash’s…

Der Zauber des Baby Gramps

Heute möchte ich mal kurz den wohl verrücktesten, verschrobensten Gitarristen meines Musikhörrepertoires vorstellen. Sein Erscheinungsbild weckt in mir immer die Vorstellung, dass Gandalf der Zauberer irgendwann in den Tiefen der 1960er beschlossen hat Musiker zu werden und sich einer Hippie-Kommune anzuschließen, er jedoch leider mit den gezahlten Gagen kein Auslangen fand und so, seit damals,…